Bewahren und verbessern
Seit der Gründung im Jahre 1851 sind Naturrohstoffe aus der ganzen Welt Grundlage unseres Geschäfts. Damit dies auch in den kommenden 160 Jahren so bleibt, ist Nachhaltigkeit ein elementarer Bestandteil der Worlée Firmenkultur – aktiver Umwelt- und Klimaschutz sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit landwirtschaftlichen und personellen Ressourcen.
Bio & Fairtrade
Bereits 1999 gründete Worlée NaturProdukte GmbH eine eigene Bio-Sparte mit kontrolliert gleichbleibenden Bio-Qualitäten. Heute können Worlée-Kunden unter mehr Bio-Trockenwaren wählen als jemals zuvor: Rund 450 Produkte stehen zur Verfügung. Durch das vermehrte Geschäft im Bio-Bereich fördern wir den ökologischen Landbau weltweit. Aber auch Projekte im kontrolliert integrierten Anbau von konventionellen Produkten sind bereits erfolgreich umgesetzt und weiter in der Entwicklung. 2009 erhielt Worlée NaturProdukte GmbH die Fairtrade-Zertifizierung. Die Entwicklung des Geschäfts mit zertifizierten Produkten ermöglicht ein faires Einkommen für die Landwirte in der dritten Welt. So konnte Worlée mittlerweile ein breites Angebot an fair gehandelten Rohwaren aufbauen. Schon jetzt sind es über 20 Produkte, darunter verschiedene Fairtrade Kräuter, Früchte, Gewürze und Tees.
Feste Partner allerorts
Als deutsches Unternehmen ist Worlée NaturProdukte GmbH bestrebt, möglichst viele Produkte in heimischen Ländern anbauen zu lassen und unterstützt zum Beispiel den deutschen und mitteleuropäischen Anbau für Kräuter. Doch viele beliebte Rohstoffe wachsen nur unter anderen klimatischen Bedingungen. Hier setzt Worlée vermehrt auf eigene Projekte und exklusive Kooperationen in den Erzeugerländern, um langfristig nachhaltige Strukturen zu schaffen und die Versorgung mit Rohwaren auf hohem Qualitätsniveau zu sichern. Das beinhaltet unter anderem den integrierten Pflanzenschutz sowie arten- und bodenfreundliche Fruchtfolgen.
Projekte: Arbeit für Afrika
Seit 1993 unterstützt Worlée ein Projekt in Ägypten und fördert damit die ländliche Entwicklung in strukturschwachen Regionen. Dazu gehören
- Bau eines Schulungszentrums, um die Qualifikation der Mitarbeiter zu erhöhen
- Bau einer Schule
- Entwicklung von Solartrocknern
- Entwicklung eines Waste-Management-Systems
- Entwicklung von Boden-Management-Systemen zur umweltverträglichen
- Bewirtschaftung und Anbau unserer Produkte im konventionellen und im Bio-Bereich
- Aufbau von Bewässerungsprogrammen
Die hier gewonnenen Frischzwiebeln werden vom Anbau über die Trocknung bis zur Veredlung durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit erfolgreich produziert und gehandelt. Vorfinanzierung, Vermittlung von technischem Wissen bezüglich Qualitätssicherung und Weiterverarbeitung, Abverkauf und Vertrieb der Produkte durch Worlée ermöglichen es den Produzenten und Bauern, angemessen von ihrer Arbeit leben zu können.
Ein ambitioniertes Agrarprojekt in Nordafrika startete 2009. Worlée NaturProdukte GmbH errichtete hier ein voll integriertes System für konventionell und biologisch angebaute und verarbeitete Zwiebeln, Gemüse, Kräuter und Früchte. Transparenz der Produktion, nahtlose Verfolgung der Qualität unter Eigenregie sowie nachhaltige Förderung der Strukturen in der Anbauregion stehen hierbei im Fokus.
Kontrolliert soziale Arbeitsbedingungen
Worlée hat einen Code of Behaviour aufgestellt, der sich an dem internationalen Standard SA 8000 zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Angestellten orientiert. Die Einhaltung ist für Worlée ohnehin selbstverständlich; wird aber auch von den Lieferanten gefordert. Darüber hinaus ist Worlée bei SEDEX (Social Ethical Database Exchange) registriert, einer webbasierten Datenbank, in der Unternehmen Informationen über Arbeitspraktiken vor Ort offenlegen.
Man kann nie genug tun
Verantwortung zu übernehmen, heißt auch, vor der eigenen Haustür zu helfen. So ist auf Initiative der Mitarbeiter von Worlée eine Spendenaktion ins Leben gerufen worden um das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg zu unterstützen. Die Geschäftsleitung begrüßte diese Eigeninitiative und rundete den von den Mitarbeitern gesammelten Betrag großzügig auf. Für das Jahr 2012 sind weitere Schritte zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsphilosophie in Überlegung, zum Beispiel die Zertifizierung des Werkes in Hamburg nach der ISO 14001 und ISO 16001.