Worlée-Chemie als nachhaltiger Innovator

Copyright: DAW

Leindotter-Projekt – Ein Leuchtturm in Sachen Umweltbewusstsein

Seit Anfang 2018 läuft das Projekt „Biodiversität stärken mit nachhaltigen Holzveredelungsprodukten auf Basis von Leindotter“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt auf Hochtouren. Das Projekt verfolgt mehrere Ziele. Zum einen fördert der Mischfruchtanbau von Erbsen und Leindotter die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Zum anderen kann das regional erzeugte Leindotteröl als nachwachsender Rohstoff langfristig chemische Rohstoffe ersetzen. Dabei soll es als Basis für Farben und Lacke vor allem in der Baufarben-Industrie  dienen. Die Firma Worlée übernimmt in diesem, von den Deutschen Amphibolin Werken (kurz: DAW)  koordinierten Projekt, wichtige Funktionen: sie arbeitet eng mit norddeutschen Landwirtinnen und Landwirten zusammen und baut eine nachhaltige Wertschöpfungskette bis zu den Endverbraucherinnen und -verbrauchern auf. Worlée ebnet hierdurch nicht nur innovative Wege für eine nachhaltigere Chemie, sondern achtet z.B. auf Regionalität und kurze Fahrtstrecken, sowie auf ihren ökologischen Fußabdruck.

Copyright: shaggyfoto/shutterstock

Gelebte Biodiversität

Der Anbau von Leindotter bietet neben der Gewinnung des wervollen Öls viele weitere Vorteile. Durch den Mischfruchtanbau mit Erbsen können nachwachsende Rohstoffe erzeugt werden ohne in Konkurrez zur Produktion von Lebensmitteln zu stehen. Die seltene einheimische Ölpflanze verträgt die im Erbsenanbau übichen Herbizide nicht, wodurch der Herbizideinsatz im Michfruchtanbau wesentlich geringer ist als in der Erbsenmonokultur Leidotter verdrängt durch sein schnelles Wachstum die meisten Unkräuter. 

Die einheimische Nutzpflanze blüht nach der Rapsblüte im Juni für mehrere Wochen. Das macht Leindotter zu einer wichtigen Nektar- und Pollenquelle in einer ansonsten blütenarmen Zeit der Agrarlandschaft. Wild- und Honigbienen und weitere Insektengruppen, wie Schwebefliegen und Schmetterlinge profitieren von diesem zusätlichen Angebot. Da die weltweiten Nahrungsmittelproduktion in beträchtlicem Unfang von der Bestäuberleistung der Wildbienen und anderen pollensammelnden Insekten abhängt gilt es, die Artenvielfalt auch für nachfolgende Generationen zu bewahren.
 
Die Worlée-Chemie organisiert in Nordostdeutschland den Erbsen-Leindotter Michfruchtanbau. Nach der Ernte und der Trennung des Erntegutes erfolgt die Pressung des Öles möglichst regional. Der Presskuchen kann als wertvoller Rohstoff dür Tierfuttermittel eingesetzt werden. Zielvorgaben für die Wertschöpfungskette sind kurze Transportwege und ein Rohstoff „Made in Germany“. Damit engagiert Worlée sich in der Entwicklung nachhaltiger Produkte.
Sie wollen mehr über das Thema Nachhaltigkeit bei Worlée erfahren? Lesen Sie gerne den Nachhaltigkeitsbericht.  

Copyright: Efetova Anna/Shutterstock.com

Farben und Lacke? Natürlich!

Worlée-Chemie produziert mit dem regional gepressten Öl des Leindotters Rohstoffe für Farben und Lacke und setzt hier auf einen nachwachsenden Rohstoff, der nicht in Konkurrenz mit dem Nahrungs- und Futtermittelanbau steht. Die Weiterverarbeitung erfolgt durch die DAW - eine Zusammenarbeit, die dem Rohstoffproduzent und -veredeler von chemischen Rohstoffen besonders wichtig ist. Sehen Sie dies auch in dem gemeinsamen Video

Vor allem Alkydharze werden von dem norddeutschen Mittelständler produziert. Diese dienen als Rohstoff für Bindemittel nicht nur für Holzlasuren, sondern auch für Lacke. 

Sie haben Fragen zu dem Projekt?
Wenden Sie sich gerne an unsere Experten zum Thema Leindotter:

Matthias Körber
Account Manager Vertriebsbüro Hamburg
Tel.: +49 40 73333 2651
E-Mail: MKoerber@worlee.de

Dr. Toine Biemans
Leiter Forschung und Entwicklung
Tel.: +49 4153-596 4760
E-Mail: TBiemans@worlee.de
 

Gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Sitemap