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Nachhaltiges Verhalten

Den Schutz von Menschenrechten und Umwelt verstehen wir als Teil unserer unternehmerischen Sorgfaltspflicht. So haben wir in 2017 unseren „Verhaltenskodex für Lieferanten“ aktualisiert und veröffentlicht und fordern seitdem Lieferanten zur Anerkennung dieses Kodex auf. Unser Ziel: Von allen, einschließlich technischer Lieferanten und Dienstleistern, die verbindliche Zusage der Umsetzung zu erhalten.

Im Rahmen von „Chemie³ – die Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen chemischen Industrie“ – hat die Worlée-Chemie als Pilotunternehmen am Projekt „Nachhaltigkeit in der Lieferkette“ teilgenommen und an der Erstellung eines Leitfadens für mittelständische Unternehmen mitgewirkt. Mit diesem Leitfaden sollen vor allem KMU in der chemischen Industrie unterstützt werden, ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement aufzubauen.

Wir konnten während des Pilotprojekts praktische Erfahrungen mit der Identifikation von Nachhaltigkeitsaspekten in Lieferketten sammeln und haben Risikoanalysen für einzelne Wertschöpfungsphasen durchgeführt. Geschäftspartner aus den damit identifizierten Lieferketten wurden aufgefordert, sich einem EcoVadis Assessment zu unterziehen. Diese Assessments berücksichtigen die Kriterien Umwelt, Arbeitspraktiken und Menschenrechte, faire Geschäftspraktiken und nachhaltige Beschaffung. Bis Ende 2018 wurden ca. 20 Prozent unserer Rohstofflieferanten kontaktiert, ein Großteil der Ergebnisse liegt uns vor. Unser Ziel ist es, kontinuierlich weitere Lieferanten bewerten zu lassen, bis wir alle wesentlichen Lieferanten erfasst haben.

Weiterhin streben wir unterstützend an, eine Beschwerdestelle im Rahmen eines Compliance Managements einzurichten.

Wir verfolgen die Strategie, soweit möglich, die in unseren Hauptgeschäftsstandorten in Hamburg, Lauenburg und Lübeck benötigten Güter und Dienstleistungen bei lokalen Lieferanten in Norddeutschland (Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern) zu beschaffen.

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